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infantile herbstgedanken. fallende blätter, weißes rauschen.




Gott ist tot. Gott bleibt tot. Und wir haben ihn getötet.
Schreibt Nietzsche. Der nun auch tot ist.
Gott. Elvis. Buddha. Punk. Jesus. Romeo, Julia. Mutter Theresa. Allmacht. Wiedergeburt. Musik. Jugend. Erlösung. Liebe. Altruismus. Tod.
Ja, selbst der Tod ist mittlerweile an seiner eigenen Entmystifizierung still und heimlich verreckt und die Menschlichkeit liegt seit Beginn der Menschheit in einer andauernden Agonie, durchschüttelt von sardonischem Gelächter.
Was bleibt uns noch zum Anlehnen - zum Auflehnen - wenn alle Mauern zerbrochen sind? Helden, die weinen, leiden, zerbrechen. Wer soll uns noch beschützen, wenn Achilleus Sehne durchstochen ist?
Wir warten in der Leichenhalle, lenken uns von unserem eigenen Anachronismus ab, tanzen - ein Gott, der tanzen kann - doch wie tanzen, wenn man von Anbeginn Klumpfüße hat oder im Nachhinein chinesisch verschnürte Füßchen? - kopulieren, berauschen uns an einer Welt, die nicht mehr unsere ist, nie unsere war, und warten auf einen Atem, nur einen, der die Asche aufwirbelt und uns sagt, ja, nicht alles wird zu Asche, wenn ich es nicht will.
Und dich, dich liebe ich.
9.3.09 17:00
 


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